Studiengänge in der Physiotherapie
Berlin: (hib/PK) Die Ausbildung der Physiotherapeuten muss nach Ansicht der Bundesregierung modernisiert werden. Das Masseur- und Physiotherapeutengesetz (MPhG) stamme von 1994 und entspreche nicht mehr den Anforderungen an eine zeitgemäße Ausbildung, heißt es in der Antwort (20/14431) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/14113) der Gruppe Die Linke.
Physiotherapeuten müssten den Anforderungen der komplexer werdenden Gesundheitsversorgung durch qualitativ hochwertige, stärker wissenschaftlich ausgerichtete, auf evidenzbasierten Konzepten beruhende und gleichzeitig praxisnahe Ausbildungen begegnen können.
Ein Referentenentwurf zur Reform der Berufe in der Physiotherapie befinde sich seit längerer Zeit in der Abstimmung innerhalb der Bundesregierung. Das Ziel sei unverändert, die Ausbildungsreform in der Physiotherapie voranzubringen.
Um den regelhaften Betrieb primärqualifizierender Studiengänge in der Physiotherapie bis zum Abschluss des Reformvorhabens zu ermöglichen, sei die bis Ende Dezember 2024 geltende Modellklausel durch unbefristete Regelungen ersetzt worden.