2. Untersuchungsausschuss

Untersuchungsaus­schuss zum Atomaus­stieg setzt Befragung fort

Aymbolbild: Schild Vorsitzender und Glocke für eine Ausschusssitzung in einem Ausschusssaal

Der Ausschuss befasst sich mit den Entscheidungen über einen möglichen Weiterbetrieb der Kernkraftwerke. (© DBT/ Marco Urban)

Der 2. Untersuchungsausschuss, der die Umstände des deutschen Atomausstiegs untersuchen soll, kommt am Donnerstag, 28.November 2024, zu einer öffentlichen Beweisaufnahme zusammen. Das Gremium wurde am 4. Juli 2024 vom Bundestag eingesetzt und befasst sich mit den staatlichen Entscheidungsprozessen zur Anpassung der nationalen Energieversorgung an die durch den Angriffskrieg gegen die Ukraine veränderte Versorgungslage. 

Der Ausschuss hat den Auftrag, sich ein Gesamtbild von den Entscheidungsprozessen sowie deren Kommunikation an den Bundestag und an die Öffentlichkeit zu verschaffen. Dies gilt vor allem für die Entscheidungen über einen möglichen Weiterbetrieb der Kernkraftwerke. Es soll untersucht werden, welche Informationen den Entscheidungen zugrunde gelegt wurden, welche nationalen und internationalen Stellen in die Entscheidungsprozesse einbezogen wurden und ob die Einbeziehung weiterer Informationen oder Stellen sachgerecht gewesen wäre. (22.11.2024)