Internationales

Teilnehmer des Monats März - Paul-Patrice Namphy

Ein junger Mann sitzt vor einer Bergkulisse.

Paul-Patrice Namphy (© privat)

Paul-Patrice Namphy ist der Teilnehmer des Monats des Parlamentarischen Patenschafts-Programms für den Monat März.

Seit seiner Ankunft vor vier Wochen ist Paul fasziniert von seinem neuen Zuhause, das er über seine neue Sprache kennenlernt, und er hat sehr schnell gemerkt, worauf er sich dabei konzentrieren sollte, da seine Begeisterung für das Erlernen der deutschen Sprache von dem Ziel geleitet ist, „absolut korrekt“ zu sprechen. Pauls Gastmutter Birgit sagt, es sei sein Ziel, irgendwann einwandfreie Sätze ohne jeden Fehler zu formulieren. Sein anfängliches Jonglieren mit der Sprache sei darauf zurückzuführen gewesen, dass er sich erst neu orientieren musste, da das Deutsch, das er zu Hause in Amerika gelernt habe, nicht mit dem regen Leben und der Kultur übereinstimmte, das er hier vorfände. „Natürlich hatte ich bestimmte Vorstellungen, wie Deutschland sei, bevor ich hierherkam“, sagt er, „doch ich betrachtete die Menschen, die hier leben, als “die Deutschen„ und nicht als die konkreten Individuen, die sie wirklich sind“. 

Bei der Sprache geht es Paul vor allem um die Menschen. Er sagt, die Erfahrung, Teil einer anderen Kultur zu werden, sei wichtig für ihn, doch Menschen in einer anderen Kultur als der eigenen zu begegnen und mit ihnen zu interagieren, sei nicht immer ganz einfach. Wie Paul bei seiner Teilnahme an dem Programm entdeckt hat, funktionieren die Dinge anders, wenn sie auf Deutsch gesagt werden, und er habe sich gefreut, richtige Deutsche zu treffen, anstatt in seinen Sprachlehrbüchern über sie zu lesen. In dem Maße, wie sein Wortschatz auf Deutsch gewachsen sei, habe er nach und nach begonnen, die Menschen in der Stadt als Frau X oder Herrn Y zu sehen, und nicht als die deutsche Mathelehrerin oder den deutschen Bäcker.

Seine Gastmutter Birgit hat sich gefreut, Paul-Patrices Bekanntschaft auf Deutsch zu machen, und hebt sein großes Interesse an der Sprache hervor und wie er sich selbst Ziele setzt, die er erreichen will. Birgit beschreibt Paul als wissbegierig. „In den vier Wochen seit seiner Ankunft bei uns hat er lange Diskussionen über die Politik in beiden Ländern und die gesellschaftlichen Verhaltensregeln geführt und unzählige Anmerkungen gemacht, angefangen beim deutschen Gesundheitssystem bis hin zu den Unterschieden, die er im Supermarkt feststellt“, sagt Birgit, „und das alles auf Deutsch. Wir haben viel Spaß dabei gehabt, uns gegenseitig kennenzulernen“.  

Herzlichen Glückwunsch, Paul-Patrice! Mach weiter so!

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