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Parlament

Am fleißigsten wählten die Baden-Württemberger

Wählerinnen in Hornberg-Reichenbach im Schwarzwald bei der Stimmabgabe am 22. September

Wählerinnen in Hornberg-Reichenbach im Schwarzwald bei der Stimmabgabe am 22. September (© pa/dpa)

Mit 71,5 Prozent lag die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2013 nur geringfügig über der bei der Wahl 2009 (70,8 Prozent). So gering wie vor vier Jahren war der Anteil der Wähler an den Wahlberechtigten noch nie bei einer Bundestagswahl. Am besten fiel die Wahlbeteiligung 2013 in Baden-Württemberg aus (74,3 Prozent), mit Abstand am niedrigsten war sie in Sachsen-Anhalt mit 62,1 Prozent. Die prozentual meisten ungültigen Erststimmen wurden in Hessen (2,8 Prozent) und im Saarland (2,7 Prozent) abgegeben. Diese beiden Länder liegen auch bei den Anteilen der ungültigen Zweitstimmen vorne (jeweils 2,6 Prozent).

Union punktet im Süden, SPD in Bremen

Ihr bestes Zweistimmenergebnis holte die CDU in Baden-Württemberg mit 45,7 Prozent, die CSU schaffte in Bayern 49,3 Prozent. Am schlechtesten schnitt die CDU mit 29,3 Prozent der Zweitstimmen in Bremen ab.

Bremen war wiederum das Land, in dem die SPD prozentual die meisten Zweistimmen erhielt (35,6 Prozent). Mit 14,6 Prozent hatten die Sozialdemokraten ihr schlechtestes Zweitstimmenergebnis in Sachsen.

Grüne am stärksten in Hamburg

Die Linke hatte ihre Zweitstimmen-Hochburg in Sachsen-Anhalt mit 23,9 Prozent, während ihr in Bayern nur 3,8 Prozent der Zweitstimmen zufielen. Bündnis 90/Die Grünen schnitten mit 12,7 Prozent am besten in Hamburg ab, während sie in Sachsen-Anhalt nur vier Prozent der Wähler für sich erwärmen konnten.

Die mit 4,8 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde gescheiterte FDP hatte ihr bestes Zweitstimmenergebnis mit 6,2 Prozent in Baden-Württemberg, ihr schlechtestes mit 2,2 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern. Die Alternative für Deutschland (AfD), die den Einzug ins Parlament mit 4,7 Prozent ebenfalls verpasste, hatte ihre bestes Zweitstimmenergebnis in Sachsen mit 6,8 Prozent, ihr schlechtestes in Niedersachsen und Bremen mit jeweils 3,7 Prozent.

Piraten am erfolgreichsten in Berlin

Die Piraten, auf die 2,2 Prozent der Zweitstimmen entfielen, schnitten mit 3,6 Prozent in Berlin am besten ab. In Niedersachsen gaben ihnen dagegen nur 1,7 Prozent der Wähler ihre Stimme. Die NPD (1,3 Prozent der Zweitstimmen) erzielte den höchsten Zweitstimmenanteil mit 3,3 Prozent in Sachsen, den niedrigsten mit 0,6 Prozent in Hamburg.

Einige Parteien konnten lediglich in einem Bundesland Stimmen sammeln: Neben der CSU sind dies in Bayern die Bayernpartei, die Violetten und die „Frauen“, in Nordrhein-Westfalen Die Rechte und die Partei der Nichtwähler, in Berlin die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) und im Saarland die „Familie“.

Ergebnisse von Einzelbewerbern

Zwei Bundestagsabgeordnete, die von ihren Parteien nicht mehr aufgestellt worden waren, hatten als Einzelbewerber kandidiert: Wolfgang Nešković, in der 17. Wahlperiode zunächst Abgeordneter der Linksfraktion, später fraktionslos, erzielte im brandenburgischen Wahlkreis Cottbus-Spree-Neiße 8,1 Prozent der Erststimmen. Es war das mit Abstand beste Ergebnis aller Einzelbewerber. Für den Einzug ins Parlament reichte es aber nicht.

Dies gilt auch für den bisherigen Vorsitzenden des Rechtsausschusses des Bundestages, Siegfried Kauder (CDU/CSU). Er kam im baden-württembergischen Wahlkreis Schwarzwald-Baar auf drei Prozent der Erststimmen. Der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Henry Nitzsche erreichte als Einzelbewerber im sächsischen Wahlkreis Kamenz-Hoyerswerda-Großenhain zwei Prozent der Erststimmen. (vom/11.10.2013)

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