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23.03.2015 Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung — Antwort — hib 156/2015

Digitales Lernen als Strategie

Berlin: (hib/ROL) Um die Potenziale der Digitalisierung für die Bildung besser als bislang auszuschöpfen, will die Bundesregierung gemeinsam mit den Ländern eine Strategie

„Digitales Lernen“ auf den Weg bringen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/4312) auf die Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (18/4061). Ziel sei es, gemeinsam und unter Berücksichtigung der bildungspolitischen Zuständigkeiten, den pädagogisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien in den verschiedenen Bildungsbereichen zu stärken.

Mit der Studie „International Computer and Information Literacy Study“ (ICILS) lägen erstmals international vergleichbare Ergebnisse zu den computer- und informationsbezogenen Kompetenzen von Schülern der 8. Jahrgangstufe vor. Diese Ergebnisse sollten, neben anderen, bei der Entwicklung der gemeinsamen Strategie „Digitales Lernen“ Berücksichtigung finden. Darüber hinaus gehe die Bundesregierung davon aus, dass die Länder auf die Ergebnisse von ICILS zurückgreifen.

Die Grünen hatten in ihrer Kleinen Anfrage geschrieben, dass die in Deutschland hinsichtlich ihrer computer- und informationsbezogenen Kompetenzen getesteten Schülerinnen und Schüler mit 523 Punkten zwar über dem internationalen Mittelwert von 500 Punkten, jedoch unter dem internationalen Mittelwert der Vergleichsgruppe Europäische Union von 525 Punkten lägen. Gerade Schüler aus unteren und mittleren sozialen Lagen, vor allem aber auch Jugendliche mit Migrationshintergrund schnitten überproportional häufig schwach ab. Sowohl die private als auch die berufliche und die gesellschaftliche Teilhabe dieses Personenkreises sei damit gefährdet, hatten die Grünen kritisiert.

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